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Landwirtschaft Maiszünsler umweltverträglich biologisch bekämpfen Die Trichgramma Schlupfwespe ist ein effizienter natürlicher Feind des Maiszünslers Hintergrund:  Der Maiszünsler ist der am wirtschaftlichsten bedeutendste Schädling im Maisanbau. Die Larven des Maiszünslers bohren sich in den  Maisstängel. Das beeinträchtigt nicht nur die Standfestigkeit des Maises, sondern die Fraßgänge stellen gleichzeitig auch Eintrittspforten für  Fusarienpilze dar. Das wiederum lässt den Mykotoxinbefall im Erntegut steigen. Als Futtermais verbleibt die Belastung in der Nahrungskette und  endet letzlich beim Menschen.  Bei der Verwendung als Energiemais in Biogasanlagen zählt die Wirtschaftlichkeit ebenso eine tragende Rolle. Je nach  Befall, Stängel- und Kolbenfäule, werden  dem Maiszünsler ein Ernteverlust von bis zu 18% zugeschrieben. Der Schaden  dürfte nicht nur jeden Betreiber oder Investor verärgern.  Für die Bekämpfung des Schädlings ist ein knappes Zeitfenster gesetzt. Ab Juni fliegen  die ersten Schmetterlinge aus den vorjährigen Maisschlägen in die neuen Bestände ein.  Im Juli erreicht der Zuflug meist seinen Höhepunkt, setzt sich jedoch bis weit in den  August hinein fort. Die in den Abend- und Nachtstunden fliegenden Falterweibchen legen  ihre weißlichen, miteinander verkitteten Eier an der Unterseite von Maisblättern ab. Die  Zünslerraupen verteilen sich auf Nachbarpflanzen und bohren sich in den oberen Teil der  Maispflanze ein. Im Laufe der Vegetation fressen sie sich im Stängelinneren nach unten, teilweise unterbrochen  durch Aus- und erneute Einbohrung. Je älter die Raupen sind, desto weiter dringen sie nach unten vor und desto  größer ist der verursachte Schaden. Darum muss die Bekämpfung so ausgelegt werden, dass die ersten  Eigelege oder Larven in jedem Fall erfasst werden.   Neben der chemischen Behandlung mit Feldspritzen, welche aufgrund der bereits etwa 1,4 Meter hohen Pflanzen  mit kostenintensiven Stelzentreckern ausgebracht werden, können die Larven auch biologisch, umweltverträglich,  sowie völlig ungefährlich mit Trichogramma Schlupfwespen bekämpft werden.  Die Trichgramma Schlupfwespe ist ein effizienter natürlicher Feind des Maiszünslers Bislang werden die auf Karten oder in Kugeln verpackten Eier der Schlupfwespen entweder per Hand oder mit  Landmaschinen ausgebracht. Beides ist deutlich arbeitsintensiver. Zudem stößt ein Stelzenschlepper in  hängigem Gelände an seine Grenzen und birgt zudem die Gefahr von niedergefahrenen Maispflanzen. Ein  weiterer negativer Effekt ist die weitere Verdichtung des Bodens, was besonders bei starkem Regen zu  bekannten Problemen führen kann.  Unsere Flugroboter stellen eine innovative, kostengünstige und flexible Alternative dar Ein zuvor eingemessenes Feld wird entweder manuel von etwa 10-30 Meter Höhe beflogen, oder die Flugplanung, sowie das Raster am Rechner zuvor mit der Wegpunktesoftware erstellt und vollautomatisch abgeflogen. Vom Programm wird nun dem Copter / der Abwurfeinheit ein Signal übermittelt, wobei die Larvenkugeln ausgeworfen werden. Die übliche Matrix zur Ausbringung von etwa 6 Metern kann softwareseitig dem Befall entsprechend verringert oder vergrößert werden Vorteile auf einen Blick rein biologische, ungefährliche Bekämpfung des Maisschädlings keine chemische Boden- und Pflanzenbelastung Effektivität > 80% keine Verdichtung des Bodens durch zusätzliche landwirtschaftliche Fahrten geringe Maschinen- und Personalkosten gespeicherte Flugrouten für wiederholte Flüge / Behandlungen schneller Einsatz vor Ort (wenn Zünslerflug beginnt Flugzeit ca 5 min pro Hekta Projektzeit ca 30 Minuten pro Hekta (je größer der Schlag, desto preiseffektiver) Einsatz durch GPS und definerte Flugroute/ -Höhe , theoretisch auch Nachts möglich (Luftfahrtgesetz verhindert dieses zur Zeit noch) Dieses Anwendung befindet sich zur Zeit noch in der finalen Entwicklungsphase. WIr suchen interessierte Landwirte, Pächter und Agrarbetriebe, auf deren Maisfeldern wir diese biologische Anwendung zur Serienreife bringen können, bevor der Zünslerflug beginnt.
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